Der Ablauf ist bewusst unspektakulär, aber jeder Schritt hat einen Grund.
1. Jemand trägt etwas ein
„Töpferei“ steht bisher nirgends. Das System normalisiert die Schreibweise, sucht nach Slug und Aliasen – und findet nichts.
2. Der Vorschlag entsteht
Statt die Angabe zu verwerfen, legt das System einen Datensatz an: Zustand Vorschlag, mit Vermerk, wer sie zuerst genannt hat. Im Profil erscheint sie als Text ohne Verweis.
Das Verwerfen wäre der bequemere Weg gewesen und ist der schlechtere. Im übrigen CMS gibt es dafür ein Vorbild: Die Funktion für verwandte Lexikonbegriffe überspringt unbekannte Kennungen stillschweigend – aus gutem Grund, denn ein halber Verweis darf keine Seite zerlegen. Nur erfährt eben auch niemand davon.
3. Die Redaktionsliste sortiert sich selbst
Im Backend steht der Vorschlag unter „Vorgeschlagen“, sortiert nach der Zahl der Profile, die ihn führen. Das ist die Arbeitsliste: Ganz oben steht, wofür ein Artikel den größten Unterschied macht.
4. Jemand schreibt
Entweder die Redaktion – oder ein Mitglied reicht einen Artikel ein. Einreichen kann nur, wer ein veröffentlichtes Profil hat; anonyme Beiträge nehmen wir nicht an.
Angenommen wird feldweise. Der Normalfall ist nicht „gut“ oder „schlecht“, sondern: brauchbare Kurzantwort, brauchbare Fakten, Einordnung liest sich wie Werbung. Dann wandern die einen Teile hinüber und die anderen nicht.
5. Die Redaktion vergibt den Slug
Bei neu vorgeschlagenen Fähigkeiten schlägt der Einsender eine Bezeichnung vor; die endgültige Adresse setzt die Redaktion. Sonst stünden nach zwanzig Einreichungen „seo“, „seo-optimierung“ und „search-engine-optimization“ nebeneinander – und jemand müsste sie später wieder zusammenführen.
6. Aktiv schalten
Das Übernehmen einer Einreichung schaltet die Fähigkeit nicht automatisch live. Das ist ein zweiter, sichtbarer Schritt. Zwei getrennte Handgriffe, damit nichts versehentlich öffentlich wird.
Danach entsteht beim nächsten Aufbau die Seite – und alle bisherigen Nennungen in allen Profilen werden rückwirkend zu Verweisen.
Was noch dazugehört
Neben den Vorschlägen führt das Backend eine Liste mit Dublettenverdacht: gleicher Slug ohne Trennzeichen, Alias-Treffer, geringe Abweichung in der Schreibweise. Zusammengeführt wird per Knopfdruck – Zuordnungen und Bestätigungen wandern mit, die alte Bezeichnung wird zum Alias und fängt künftige Nennungen ab. Entschieden wird das von Hand, nie automatisch.