Ein Fähigkeitsverzeichnis hat einen natürlichen Feind, und der heißt Synonym. „SEO“, „Suchmaschinenoptimierung“, „Search Engine Optimization“ – dieselbe Sache, drei Eingaben, und ohne Gegenmaßnahme drei Seiten mit je einem Drittel der Personen.
Das ist nicht nur unordentlich, es zerstört den eigentlichen Zweck: Auf keiner der drei Seiten steht, wer das kann.
Erste Verteidigungslinie: Aliase
Jede Fähigkeit trägt eine Liste bekannter Schreibweisen. Wer „SEO“ eintippt, landet bei „Suchmaschinenoptimierung“, ohne dass eine neue Fähigkeit entsteht. Das erledigt den Großteil, aber nur für Varianten, an die jemand gedacht hat.
Zweite Linie: Verdachtsliste
Für den Rest führt das Backend eine Liste mit drei Signalen, absteigend nach Verlässlichkeit:
- Gleicher Slug ohne Trennzeichen.
technisches-seoundtechnisches-s-e-osind nach dem Entfernen aller Nicht-Buchstaben identisch. - Alias-Treffer. Die Bezeichnung des einen Eintrags steht als Alias beim anderen.
- Geringe Abweichung in der Schreibweise. Zwei Zeichen Unterschied bei ausreichender Länge – das fängt Tippfehler und Bindestrichvarianten.
Entschieden wird von Hand. Automatisches Zusammenführen wäre gefährlich: „Fotografie“ und „Photographie“ sind dasselbe, „Redigieren“ und „Regieren“ sind es nicht.
Was beim Zusammenführen passiert
Alle Zuordnungen und Bestätigungen wandern zum Ziel, Doppelungen fallen weg. Die aufgegebene Bezeichnung wird als Alias beim Ziel eingetragen – damit fängt sie künftige Nennungen der alten Schreibweise ab. Der alte Datensatz bleibt bestehen und zeigt auf das Ziel; wer eine alte Adresse aufruft, läuft nicht ins Leere.
Die dritte Linie ist keine Technik
Den kanonischen Slug vergibt bei Einreichungen immer die Redaktion, nie der Einsender. Das klingt kleinlich und ist die wirksamste Einzelmaßnahme: Wer zwanzig Menschen die Adressvergabe überlässt, räumt hinterher zwanzig Varianten auf.