Im Mitgliederbereich steht eine Prozentangabe. Sie sieht aus wie eine dieser Fortschrittsanzeigen, die einen zum Weitermachen bewegen sollen, und ist etwas anderes: eine Rechnung mit Folgen.

Woraus sie sich zusammensetzt

  • Ausgefüllte Textfelder – Kurzzeile, Kurzbeschreibung, Biografie, Beruf, Ort, Arbeitgeber, Bild
  • Eingetragene Fähigkeiten, bis zu einer Obergrenze
  • Geprüfte Verweise – hier liegt der größte Einzelanteil
  • Belege je Fähigkeit

Die Gewichtung ist Absicht. Ein ausgefülltes Textfeld ist eine Behauptung. Ein geprüfter Verweis ist eine überprüfte Aussage über Identität. Ein Beleg ist eine überprüfbare Aussage über Können. Das eine kostet Tippen, das andere kostet, dass es stimmt.

Der Teil, den man leicht übersieht

Die Vollständigkeit wirkt nicht nur auf das eigene Profil. Sie geht als Faktor in das Gewicht ein, wenn man andere bestätigt – zwischen 0,50 und 1,00.

Das klingt streng und hat einen einfachen Grund: Ein leeres Profil kann wenig bezeugen. Wenn jemand ohne Angaben, ohne geprüfte Verweise und ohne Belege bestätigt, dass eine dritte Person etwas kann, ist das eine Aussage von jemandem, über den nichts bekannt ist.

Was das praktisch heißt

Wer neu ist und noch niemanden kennt, kann trotzdem etwas tun. Drei Schritte, alle ohne fremdes Zutun:

  1. Verweise eintragen und auf der Gegenseite den Rückverweis einrichten. Nach dem nächsten nächtlichen Lauf sind sie geprüft.
  2. Zu jeder Fähigkeit einen Beleg hinterlegen, mit einem Satz, der sagt, was er zeigt.
  3. Die Textfelder ausfüllen – vor allem die Kurzzeile, denn sie steht in jeder Liste.

Gerechnet wird nächtlich, sichtbar wird es mit dem nächsten Bauen. Wer abends etwas ändert, sieht es am nächsten Tag.