Es gibt hier zwei Arten von Personenlisten, und sie dürfen sich nicht ähnlich sehen.
Die eine ist mechanisch: alle Profile, die eine Fähigkeit führen, gekappt bei zehn. Sie behauptet nichts über Qualität. Die andere ist redaktionell: eine Auswahl mit Begründung je Platz. Sie behauptet sehr wohl etwas – und muss es aushalten.
Warum die Trennung sichtbar sein muss
Stünden beide untereinander auf derselben Seite, läse jeder Besucher auch die erste als Rangliste. Das ist keine Vermutung, sondern die Standardannahme beim Lesen: Was oben steht, ist besser. Wer das nicht meint, muss es dazuschreiben – und zwar bevor die Liste kommt, nicht in einer Fußnote danach.
Deshalb liegt die redaktionelle Bestenliste hier auf einer eigenen Seite, und die Fähigkeitsseite verweist nur darauf.
Die Datenschwelle
Eine Reihung nach Bestätigungen setzt voraus, dass genug Bestätigungen da sind. Bei fünfzig Mitgliedern reichen sonst drei befreundete Profile, um jede Liste anzuführen – und eine Rangfolge, die drei Klicks entscheiden, ist keine Aussage, sondern eine Einladung.
Unterhalb der Schwelle steht deshalb: „Alphabetisch sortiert. Für eine Reihung nach Bestätigungen reicht die Datengrundlage bei dieser Fähigkeit noch nicht aus; die Reihenfolge sagt hier nichts aus.“ Das ist in den ersten Monaten unbequem und genau richtig.
In eigener Sache
Der Betreiber dieses Portals führt selbst ein Profil und selbst Fähigkeiten. Wo er in einer redaktionellen Liste auftaucht, wird das auf der Seite benannt – automatisch, per Abgleich, ohne dass jemand daran denken muss.
Dasselbe gilt für eingereichte Artikel: Wer über eine Fähigkeit schreibt, die er selbst führt, wird darunter genannt. Ein Interessenkonflikt schadet nicht, wenn er dasteht. Verschwiegen entwertet er alles daneben.